Google AMP

AMP-Technologie – Chancen und Risiken

Angesichts der Tatsache, dass mehr als die Hälfte des weltweiten Online-Verkehrs von Smartphones und Tablets ausgeht, ist eine auf mobilen Endgeräten gut aussehende Website essentiell. Alle Arten mobiler Bildschirmauflösungen und Internetformate mit einer einzigen Lösung abzudecken ist allerdings eine große Herausforderung.

Glücklicherweise steht die Nutzererfahrung für Unternehmen wie Google immer an erster Stelle. Aus diesem Grund bieten sie Open-Source-Lösungen wie AMP (Accelerated Mobile Pages) an.
In der heutigen Technologiekultur legen die Benutzer vor allem Wert auf Geschwindigkeit und Effizienz. Google weiß das und hofft, mit seiner Open-Source-AMP-Plattform den Nutzern Informationen in Rekordgeschwindigkeit zur Verfügung stellen zu können.

Was ist AMP?

Mobiles Surfen im Internet konnte in der Vergangenheit eine langsame und schmerzhafte Erfahrung sein. Dank Googles Open-Source-Software Accelerated Mobile Pages (AMP) muss dies jedoch nicht der Fall sein. Diese nicht mehr ganz neue Technologie zielt darauf ab, mobiles Surfen schneller und angenehmer zu gestalten, indem es den Betreibern von Webseiten erleichtert wird, Inhalte zu erstellen, die sofort auf mobile Geräte geladen und entsprechend für diese angepasst werden.

Google AMP ist also eine Technologie, mit der mobile Websites schnell geladen werden können. Die durchschnittliche Ladezeit für entsprechende Seiten wird auf weniger als eine Sekunde geschätzt. Das Projekt wurde ursprünglich für Websites erstellt, deren Schwerpunkt auf der Bereitstellung von Inhalten zum „Lesen“ liegt.

Wie funktioniert AMP?

AMPs sind getrennt von „normalen“ HTML-Inhalt und verwenden eine spezielle Syntax im Quellcode, die auf Geschwindigkeit ausgelegt ist und das cloudbasierte Caching sowie einen Pre-Rendering-Mechanismus nutzt.

Um ein schnelles und reibungsloses Surfen zu ermöglichen, nutzen AMP-Seiten die Vorteile von sogenannten HTML-, JavaScript- und CSS-Lightweight-Versionen. Mit anderen Worten, AMP-Technologie verwendet vorhandene Lösungswege mit einigen Einschränkungen. Dadurch können nahezu sofortige Ladezeiten der entsprechenden Webseiten und die Einhaltung der AMP-Spezifikationen durch die Website sichergestellt werden.

Neben der Optimierung des Codes ermöglichen AMP-Standards das Erzielen von deutlich schnelleren Seitenladegeschwindigkeiten durch:

– Nutzung von Caching;
– Priorisieren des Inhalts „above the fold“, also im oberen Teil der Seite;
– Paralleles Laden von Elementen und Skripten;
– Teilweises Vorladen von Seiten, auf die vorraussichtlich geklickt wird.

Vorteile/Chancen der AMP-Technologie

1. Verbesserte Nutzererfahrung
Immer mehr Webseiten-Betreiber verwenden AMP, um mehr Traffic für ihre Inhalte zu generieren. Das wichtigste Merkmal, das es zu verbessern gilt, ist die allgemeine Benutzererfahrung. Jeder, der eine Website besucht, muss warten, bis diese geladen ist. Außerdem muss der Nutzer eine Menge Inhalte durchwühlen, um das zu finden, wonach er eigentlich sucht.
Wenn Sie jedoch AMP verwenden, wird der Ladevorgang erheblich beschleunigt und es werden weniger Inhalte vorhanden sein, die für den Nutzer irrelevant sind, da AMP die gesamte Website rationalisiert, indem Dinge entfernt werden, die nicht benötigt werden.

2. Schnellladen von besonders relevanten Inhalten
Was wäre, wenn Ihre Webseite zuerst die wichtigsten Inhalte laden würde? Genau dies ist ein Teil dessen, was AMP schneller als herkömmliche Seiten und für den Benutzer interessanter macht. Für die Betreiber von Webseiten bietet sich darin ein großer Vorteil, da die Wahrscheinlichkeit geringer ist, dass Personen die Seite wieder verlassen, wenn die gewünschten Informationen unverzüglich angezeigt werden.
Die höhere Ladegeschwindigkeit von AMP-Inhalten bietet eine Reihe von Vorteilen, darunter:
– Besucher beschäftigen sich eher mit Inhalten und tätigen Einkäufe auf Seiten, wenn sie wissen, dass der Vorgang schnell und problemlos vonstatten geht.
Kürzere Ladezeiten bedeuten auch, dass die Wahrscheinlichkeit geringer ist, dass Besucher die Geduld verlieren und von Ihren Inhalten wegnavigieren.

3. Optimale Nutzung von Serverressourcen
Wenn Ihre Website von vielen Personen gleichzeitig über mobile Endgeräte besucht wird, werden Ihre Server weniger beansprucht, da die abgerufenen Inhalte direkt von den Google-Servern geladen werden. Immer mehr mobile Nutzer können auf Ihre Inhalte zugreifen, da sie die Website oder den Server nicht überlasten. Sie werden davon profitieren. Es werden viel mehr Leute auf Ihrer Website sein und Sie können alles viel länger am Laufen halten.

4. Optimierte Darstellung
Sie werden alles genau dort haben werden, wo Sie es brauchen. Ihre Bilder, Videos und Animationen werden genau dort angezeigt, wo Sie möchten, und sie werden genau die Größe haben, die Sie möchten, damit Sie auf den verschiedenen mobilen Endgeräten perfekte Ergebnisse erhalten.

5. Verbesserte Position in den Suchergebnissen
Google belohnt Webseiten, welche AMP nutzen. Schließlich erstellt Google dieses Programm und möchte, dass die Nutzer es verwenden. Ihre Webseite wird allein aufgrund dieser einfachen Tatsache höher angezeigt als andere. Dies wird dafür sorgen, dass mehr Besucher auf Ihre Website gelangen. Sie möchten schließlich so viele Leute wie möglich auf Ihre Website bringen, was jedoch ein hohes Ranking erfordert.

Risiken/Nachteile von AMP

1. Inhaltliche Lightversion
Das Wichtigste, was Sie wissen müssen, ist, dass Ihre AMP-Seite nicht mit Ihrer Originalseite identisch ist. Dies wirkt sich auch auf ihre SEO Tätigkeiten aus, da geteilte AMP-Inhalte keinen Einfluss auf die Originalseite haben.

2. Branding
Auch beim Branding Ihrer Website gibt es einige Unterschiede. Dadurch, dass Ihre AMP-Seite vereinfacht gesagt auf die wesentlichen Inhalte reduziert wird, bieten sich weniger Möglichkeiten für auffälliges Branding.

3. Werbung/Anzeigen
Sie erzielen weniger Werbeeinnahmen mit Ihrer AMP-Website, da alle Inhalte, die Sie auf der Website nicht benötigen, wegfallen. Das bedeutet, dass Anzeigen ebenfalls entfernt werden. Das kann für den Kunden tatsächlich von Vorteil sein, aber Sie als Betreiber der Seite werden weniger Geld verdienen, weil Anzeigen nicht gesehen werden.

4. Analytics-Komplikationen
Als Nächstes haben Sie keine Analysefunktionen für die mobile Version Ihrer Website, da diese nicht mit der herkömmlichen Version identisch ist und keine zusätzlichen Analysefunktionen zur Verfügung stehen. Google setzt normalerweise den Standard für Qualitätsanalysen, aber die für AMPs verfügbaren Analysen sind im Moment ziemlich unbefriedigend. Sie können zwar grundlegende Messwerte wie Besucher und Engagement nachverfolgen, es gibt jedoch kaum Analysetools, um die Erfahrung Ihrer Besucher zu verbessern.

5. Wiedererkennungswert
Schließlich werden Sie Probleme mit Unterschieden zwischen der Desktop- und der Mobilversion Ihrer Website bekommen. Die Besucher Ihrer Webseite werden Unterschiede feststellen, wenn sie sich die Desktop-Version und die mobilen Versionen der Seite ansehen. Im schlimmsten Fall kann dies sogar zu einer erhöhten „Absprungrate“ führen.

Fazit

Obwohl AMP ein moderner IT-Trend ist, dürfen Unternehmer sich nicht von den Vorteilen blenden lassen, sondern müssen auch offensichtliche Nachteile berücksichtigen, die für jede AMP-Website spezifisch sind. Wenn es also um die Frage geht, ob Ihre Website AMP benötigt oder nicht, lautet die richtige Antwort: Es kommt darauf an.
Auch wenn AMPs für Webseiten zum Thema News am vorteilhaftesten sind, kann jedes Unternehmen, das einen Blog unterhält und zeitnahe Inhalte zu beliebten Themen veröffentlicht, möglicherweise von dieser Technologie profitieren. Dies gilt insbesondere dann, wenn ein erfahrener Mitarbeiter das Erstellen von Webseiten mit dem AMP-Code erlernen kann.
Andererseits ist es für Unternehmen, die „immergrüne“ Inhalte veröffentlichen (oder überhaupt keinen Blog haben), möglicherweise nicht sinnvoll, Teile ihrer Website im AMP-Format zu duplizieren.

Google Ads

Kampagnen durch Conversion-Tracking mit Google Ads zum Erfolg bringen

Das Conversion-Tracking mit Google Ads bietet Nutzern die Möglichkeit, herauszufinden, wie erfolgreich Google Ads (ehemals Google Adwords)-Anzeigen tatsächlich sind. So können Sie unter anderem ermitteln, wie groß die Effektivität einer Anzeige durch das Aufrufen von Webseiten oder das Tätigen von Einkäufen ausfällt. Neben anderen nützlichen Tools bietet Google mit dem Conversion-Tracking eine gute Gelegenheit, die eigenen Unternehmensziele zu optimieren oder grundlegend neu zu definieren.

Conversion-Tracking mit Google Ads

Sich alleine auf die Anzahl der getätigten Klicks zu konzentrieren, reicht schlichtweg nicht aus. Werbetreibende, welche sich ausschließlich auf dieses Strategie der Erfolgsmessung in der Vergangenheit verlassen haben, denken vor dem Hintergrund neuer Möglichkeiten radikal um. Zunehmend stärker rückt das Conversion-Tracking mit Google Ads in die Köpfe all jener, die mit ihrer platzierten Werbung einen möglichst großen Effekt erzielen möchten. Besonders interessant dürfte die Tatsache sein, dass durch diese Methode schnell herausgefunden werden kann, was ein Nutzer nach dem Anklicken einer Anzeige unternimmt.

Durch Conversion-Tracking können Sie in Google Ads bei Bedarf mehrere Ziele einrichten und gewinnbringende Aktionen analysieren. Kampagnen lassen sich also weitaus besser optimieren und steuern. So lassen sich beispielsweise etwaige Streuverluste minimieren, wodurch die Kosten zielgerichtet verteilt werden können. Auf diese Weise können Sie sich auf verkaufsstarke Produkte konzentrieren und diese in unterschiedlichen Kampagnen bewerben.

Um das Tracking einzurichten, genügt es, wenn Sie im Conversion-Bereich von Google Ads die entsprechenden Conversion-Typen einrichten und das generierte Code-Snippet auf Ihrer Webseite an der dafür vorgesehenen Stelle einbinden. Nutzer, welche auf die Anzeige klicken, erhalten ein Cookie, mit dessen Hilfe Sie den jeweiligen Nutzer ermitteln können.

Verschiedene Tracking-Möglichkeiten nutzen

Zu den Klassikern im Bereich des Conversion-Tracking ist sicherlich der Einkauf auf einer bestimmten Internetseite. Um zu messen, wie erfolgreich eine Kampagne jedoch tatsächlich ist, bietet Google Ads weitaus mehr Möglichkeiten. Diese sollen letztendlich dazu beitragen, dass Sie sowohl Anzeigen als auch groß angelegte Kampagnen stetig von Zeit zu Zeit optimieren können. Neben dem Verkauf von Produkten sollten Sie Ihren Fokus im Rahmen der Google-Ads-Analyse auf Newsletter-Anmeldungen, die Verweildauer sowie den Aufruf der wichtigsten Seiten legen. Durch die Verknüpfung verschiedener Conversion-Typen können Sie für Ihre Kampagnen weitaus mehr Optimierungspotential entdecken und dieses für Ihre eigenen Ziele verwenden.

Sie sollten bei der Auswahl eines passenden Conversion-Typen auf die unterschiedliche Gewichtung der Relevanzen achten. Insbesondere dann, wenn eine Conversion wichtiger ist als eine andere. Sie können hierbei beim Einrichten eines Conversion-Typen einen individuellen Wert zuordnen, um die Gewichtung zu Ihren Gunsten zu verändern. In der Praxis empfiehlt es sich, dass zum Beispiel der Wert für den Kauf eines Produkts variabel ist, um stets den tatsächlichen Warenwert erfassen zu können. Für andere Conversion-Typen ist es ratsam, dass die Werte immer in Abhängig von der Relevanz verteilt werden.

Sie können zum Beispiel einem Anruf den Wert „3“ für „Drei Euro“ zuweisen, während die Anmeldung an den Newsletter lediglich den Wert „2“ für „zwei Euro“ erhält. Mit dieser Vorgehensweise auf Basis von imaginären Euro-Werten können Sie sehr schnell ermitteln, welche der von Ihnen gestarteten Kampagnen wirklich zielführend war.

Gravierende Unterschiede in den jeweiligen Branchen

Zwischen dem B2C- und dem B2B-Bereich bestehen gravierende Unterschiede im Hinblick auf die Tracking-Dauer. In B2B-Betrieben dauern die Prozesse für die Entscheidungsfindung häufig wesentlich länger und müssen zudem mehrere Instanzen durchlaufen. Im B2B-Bereich ist es zudem sinnvoll, verschiedene Conversion-Typen dem einen oder anderen Test zu unterziehen und diese über einen bestimmten Zeitraum hinweg auszubauen. Die Generierung von Leads spielt hierbei eine wichtige Rolle, weshalb Sie mindestens Anrufe oder die Kontaktaufnahme über ein Formular tracken sollten. Unabhängig vom B2B- und B2C-Bereich ist es wichtig, dass Sie die Tracking-Codes möglichst in regelmäßigen Abständen einer Kontrolle unterziehen. So können Sie sicherstellen, dass beispielsweise auch nach einem Relaunch das Conversion-Tracking mit Google Ads nach den eigenen Vorstellungen weiterhin reibungslos funktioniert.

Attributionsmodell als Ergänzung zu den Conversion-Typen

Das Conversion-Tracking mit Google Ads bietet neben dem 30-tägigen Tracking-Zeitraum den Einsatz eines so genannten Last-Click-Modells. Es wird also stets immer die Anzeige der Conversion zugeordnet, welche vom Nutzer zuletzt angeklickt wurde. Sie können diese Standardeinstellungen selbstverständlich jederzeit auf Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen. Google hat in diesem Bereich während der letzten zwölf Monate das gesamte System stark verbessert, wodurch die tatsächlich verantwortliche Anzeige wesentlich ausfindig gemacht werden kann. Diese Optimierung seitens Google ist vor allem dann hilfreich, wenn Nutzer mehrfach verschiedene Anzeigen anklicken und etwa erst nach einigen Anzeigenklicks eine Conversion starten.

Sie können für eine bessere Lokalisierung der verantwortlichen Anzeige in den Conversion-Einstellungen bei Bedarf ein anderes Attributionsmodell für den jeweiligen Conversion-Typen festlegen. Wichtig ist allerdings zunächst, die bisherige Zuordnung zu überprüfen, um festzustellen, ob eine Verschiebung der Attribution auch wirklich Sinn ergibt bzw. wirklich zielführend für Sie ist. Derzeit unterscheidet Google Ads sechs verschiedene Attributionstypen, die nicht immer für die eigenen Bestrebungen am richtigen Platz sind.

Google selbst empfiehlt seit einiger Zeit die Verwendung des Typs „Datengetrieben“. Diese Attribution untersucht alle zur Verfügung stehenden Nutzer- sowie Klickdaten, um anschließend zu ermitteln, welche Anzeige wie viel Anteil zu einer Conversion beigetragen haben. Selbstverständlich haben Sie jederzeit die Möglichkeit, weitere Attributionsmodelle parallel einzusetzen.

Der Einsatz von Google Ads bietet viele Vorteile

Durch das stetig verbesserte Conversion-Tracking mit Google Ads lassen sich auch beratungsintensive und komplexere Produkte deutlich besser platzieren. Dem Zugrunde liegt eine bessere Aussteuerung und Ermittlung von bislang unentdeckten Potentialen. Demnach ist also der Lerneffekte für Sie größer und leichter in die Tat umsetzbar. Die Lokalisierung von Anzeigen, welche für eine Conversion verantwortlich sind, können dazu beitragen, die Kosten zu minimieren und die Umsätze in die Höhe zu schrauben.

Im B2B kann die Conversion helfen, Vertriebsabteilungen eine bessere Unterstützung zu bieten und zielgerichteter zu handeln. Auf Basis des durchweg messbaren Erfolgs sowie durch eine kontinuierliche Verbesserung der Anzeigen können Sie dauerhaft mehr Aufträge generieren, die im Anschluss über den Vertrieb abgewickelt werden. Im Bereich des geräteübergreifenden Conversion-Trackings hat Google Ads in den vergangenen Monaten deutliche Verbesserungen erzielt. Im besten Fall ist der Nutzer sowohl auf seinem Mobilgeräte als auch auf seinem Computer mit seinem persönlichen Google-Account angemeldet.

Amazon SEO

Amazon SEO

Amazon SEO | Wichtige Ranking- und Performance Faktoren bei Amazon

Amazon Kunden entscheiden sich hauptsächlich für die zuerst angezeigten Produkte. Wenn Sie Ihre Angebote für Amazon optimieren, stehen Sie einem starken Wettbewerb gegenüber. Es gibt keine Produktgruppe, die bei Amazon alleinstellend und weniger stark frequentiert ist. Die professionelle SEO mit Einhaltung aller Rankingfaktoren ist daher ein essenzieller Erfolgsfaktor auf dem Online Marktplatz.

Der Rankingalgorithmus von Amazon

Fakt ist, dass sich der Blick potenzieller Käufer auf die bis oben angezeigten Produkte lenkt. In diesem Punkt unterscheiden sich die Anforderungen an Ihre Amazon SEO nicht von der Suchmaschinenoptimierung für Google und alternative Suchergebnisse. Um dem User das optimale Kauferlebnis zu bieten und möglichst viele Produkte abzusetzen, bedient sich der Marktriese verschiedener Filter zur Sortierung der Ergebnisse aus einer Produktgruppe. Eine hochwertige Beschreibung, aussagekräftige Bilder und eine in der Gesamtheit präzise optimierte Darstellung erhöht die Wahrscheinlichkeit für eine Platzierung unter den ersten 10 Suchergebnissen auf Amazon.

Wie Google macht auch Amazon ein Geheimnis aus den essenziellen Faktoren im Ranking. Doch in der Praxis zeigt sich, welche Details von Bedeutung sind und welche Faktoren Sie vernachlässigen können. Qualität im Content, ein deutlich herausgestellter Mehrwert für den Interessenten und die Produktbilder sind essenziell. Amazon filtert die Angebote anhand der vom Kunden eingegebenen Suchkriterien in zwei Schritten. Zuerst wird auf Basis der inhaltlichen Relevanz gefiltert und in der zweiten Instanz wird die Sortierung vorgenommen. Je präziser Ihre Keywords zur Suche passen und je mehr positive Bewertungen Sie haben, umso höher werden Sie von Amazon im Ranking eingestuft.

Die Produktbeschreibung als A und O der Amazon SEO

Es ist bekannt, dass die Produktbeschreibung auf Amazon der wichtigste Filter ist. Je präziser Sie Ihr Angebot definieren und je passender die Keywords gewählt werden, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit einer Platzierung unter den besten Ergebnissen. Dabei geht Amazon sehr streng vor und stellt die Produkte voran, die möglichst alle Wörter aus der Suche des Kunden enthalten. Das heißt nicht, dass Sie die Keywords alle nacheinander verarbeiten müssen. Würden Sie nach diesem Prinzip vorgehen, wirkt die Produktbeschreibung mit Keyword-SPAM durchsetzt und schließt den Mehrwert für den Betrachter aus.
Neben der Beschreibung in Worten kommt es auf ein ausdrucksstarkes Hauptbild mit entsprechend hinterlegter Beschriftung an – auch hier stehen die wichtigen Keywords im Fokus. Achten Sie bei der Amazon SEO explizit auf die vorgegebene Anzahl der möglichen Zeichen und überschreiten sie diese nicht. Ebenso muss die Bildauflösung den Kriterien von Amazon entsprechen. Schreiben Sie aktiv, emotional und wenden Sie für die Produktbeschreibung eine klare und übersichtliche Struktur an. Fakt ist, dass Produkte ohne eine in Stichpunkten herausgestellte Liste mit den wichtigsten Merkmalen und Eigenschaften nicht so gut ranken wie Angebote mit Informationen für Schnellleser.

Die Verbesserung der Klick- und Conversion Rate

Ihre Anzeige auf Amazon ist lediglich der Grundstein. Wie gut Sie im Endeffekt ranken, wird auch von äußeren Faktoren beeinflusst. Arbeiten Sie mit einem konkurrenzfähigen Preis und erhöhen Sie die Performance Ihrer Bewertungen, in dem Sie schnell und zuverlässig liefern. Wenn Sie den Versand durch Amazon erlauben (Amazon Prime), haben Sie ebenfalls gute Chancen auf ein Ranking unter den Bestplatzierungen in der Produktgruppe. Grundsätzlich fließen günstige (am besten 0,00 EUR) Versandkosten und eine niedrige Quote an Retouren in Ihr Image als Händler auf Amazon ein.
Um diese Vorteile für sich zu erschließen und mit Amazon SEO neue Kunden zu gewinnen, sind seriöse und den Beschreibungen entsprechende Produkte essenziell. Die Performance basiert auf drei Faktoren. Amazon bewertet die Klickrate, den realen Absatz und die Conversion Rate. Ihr Ziel für die beste SEO auf dem Marktplatz muss daher sein, diese drei Kennzahlen zu optimieren und im Wettbewerb unter die Bestseller bei Amazon zu gelangen. Bedenken Sie: Gemessen wird hauptsächlich der wirkliche Absatz. Da Amazon nur bei Verkäufen Geld verdient, bringen Ihnen hohe Klickzahlen nicht viel, wenn es innerhalb des Bestellvorgangs zum Abbruch von Seiten des Interessenten kommt.

Die richtigen Keywords und Ausschluss-Keywords finden

Die besten Händler auf Amazon nutzen ihre Erkenntnisse aus der Zielgruppenforschung für die Onpage-Optimierung mit Keywords. Optimal sind Suchbegriffe, die in verschiedenen Ausführungen verwendet und in der gesamten Beschreibung verarbeitet sind. Auch die Anwendung von ausschließenden Suchbegriffen hat sich bei der SEO für Amazon bewährt. Dieser Umstand basiert auf dem Algorithmus, der die Produkte herausfiltert, die aufgrund der Keywords zur Eingabe des Kunden am relevantesten sind. Arbeiten Sie mit allen Eigenschaften des Produkts und benennen die Farbe, das Material und auch die Anwendungsbereiche. Achten Sie auf Leerzeichen, Bindestriche und auf alternative Schreibweisen (nicht auf Schreibfehler) Ihres Produkts. Versetzen Sie sich in die Position des Kunden, überlegen Sie, welche stilistischen und faktischen Elemente Sie zum Kauf bewegen und welche Begrifflichkeiten und Angaben dem Kauf entgegenwirken.

Reale Rankingfaktoren und weit verbreitete Mythen

Um Amazon SEO ranken sich zahlreiche Mythen. Müssen Sie bei der Beschreibung Ihrer Produkte auf Groß- und Kleinschreibung achten? Muss das primäre Keyword aus der Headline auch in der Produktbeschreibung auftauchen? Ist eine hohe Keyword-Dichte ein Erfolgsfaktor? Weder die Reihenfolge, noch die Verwendung von Einzahl und Mehrzahl Ihrer Keywords beeinflussen das Amazon Ranking. Auch wenn die Groß- und Kleinschreibung keinen Einfluss auf das Ranking nimmt, sollten Sie zugunsten Ihres seriösen Auftritts auf Rechtschreibung UND Grammatik achten. Fehlerhafte Produktbeschreibungen setzen sich nicht durch und erhöhen die Absprungrate schon vor dem Bestellvorgang. Ein realer Rankingfaktor hingegen basiert auf dem Kontext der angegebenen Lieferzeit mit der tatsächlichen Zustellung beim Käufer. In den Bewertungen zeigt sich, dass verspätete Lieferungen für Unmut sorgen und dementsprechend Einschränkungen in der Zufriedenheit aufweisen. Amazon Kunden bewerten emotional und beziehen sich in ihren Ausführungen nicht allein auf die Produktqualität.

Fazit – Professionalität und die richtigen Keywords zahlen sich aus

Mit den bereitgestellten Tools können Sie Ihre Amazon SEO stilsicher und erfolgsfördernd generieren. Dennoch zeigt sich in der Praxis, dass die Optimierung ganz ohne jegliche Vorerfahrung in der SEO gegen ein top Ranking unter den ersten Ergebnissen auf Amazon wirken kann. Da Sie sich gegen zahlreiche Mitbewerber behaupten müssen, kann die Beauftragung einer Amazon-SEO-Agentur hilfreich sein. Behalten Sie Ihre Kunden im Blick, nehmen Sie gestellte Fragen ernst und bedenken Sie, dass SEO auch auf Amazon keine statische Maßnahme ist. In vielen Fällen sorgt die Neuoptimierung mit der Beantwortung häufiger Kundenanfragen für eine Steigerung Ihrer Performance und für mehr Umsatz durch deutlich mehr positive Signale von außen.

Google Ads Conversion

Google Ads – Conversation Rate erhöhen

Höhere Conversion Rate mit Google Ads erzielen

Sie suchen nach einer Möglichkeit zur Erhöhung, vielleicht sogar zur Verdoppelung Ihrer Conversion Rate? Wenn Sie Google Ads noch nicht nutzen, verschenken Sie wertvolles Potenzial. SEO allein reicht nicht aus, da Sie durch Optimierung für Suchmaschinen „nur“ in den organischen Suchergebnissen ranken. Anders ist es bei Google Ads – ehemals Google AdWords.

Conversion steigern und Klickkosten senken

Google Ads fällt in die Rubrik Bezahlwerbung. Dennoch ist es ein gut nutzbares Werbemedium, bei dem Sie nur pro Klick bezahlen. Für Suchmaschinenmarketing mit Google Ads gehen Sie nicht in Vorkasse und müssen nicht bezahlen, wenn nicht geklickt wird. Wie das funktioniert und wie Sie Ihre Kosten für Google Ads gering und die Conversion hoch halten, erfahren Sie in diesem Beitrag. Vorab sollten Sie wissen, dass es sich bei dieser Form der Werbung für die bezahlten Suchergebnisse um Online Marketing mit einer hohen Fehlerquote handelt. Es ist daher überlegenswert, sich für eine Agentur mit langjähriger Erfahrung zu entscheiden.

Jede Kampagne wird auf Basis Ihrer Zielsetzung optimiert und führt dazu, dass Sie potenziellen Kunden den letzten Impuls für eine Entscheidung zu Ihrem Produkt oder der Dienstleistung liefern. Die Steigerung der Conversion basiert auf der Attraktivität und dem Motivationscharakter der einzelnen Kampagnen. Umso wichtiger werden die essenziellen Keywords, aber auch die Ausschluss-Keywords die keine Conversion nach sich ziehen. Fehlerhafte Kampagnen bringen Streuverluste ein und mindern Ihr Marketingbudget spürbar. Präzise geschaltete AdWords Werbung, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort erscheint, ist hingegen ein effektives und erfolgsförderndes Werbemittel für alle Branchen.

Die Grundlagen von Google Ads im Überblick

Es gibt 8 wichtige Regeln, die maßgeblich über Erfolg und Misserfolg bei Ads Werbung entscheiden. Primär brauchen Sie eine Idee und ein Ziel. Entschlüsseln Sie, welche Conversion Sie über die Kampagne erreichen möchten. Da die Bezahlung anteilig pro Klick erfolgt und von Ihrem Gewinn durch die Conversion abgezogen wird, ist es umso wichtiger, dass Sie eine finanziell orientierte Conversion wählen. Weiterführend benötigen Sie eine konkrete Strategie und das Wissen, dass Google Ads ohne Monitoring zur Erfolgsmessung wenig effizient ist. Nur wenn Sie alle Faktoren, die zur Conversion führen, planen und analysieren, nutzen Sie Ihr Potenzial in vollem Umfang und ohne Streuverluste. Wenn es um Google Werbung mit Ads geht, bedenken Sie folgende Punkte.

  • Der potenzielle Kunde hat sich bereits entschieden, braucht aber noch einen kleinen Impuls.
  • Wer auf die Kampagne klickt, erwartet das in der Kampagne beschriebene Angebot.
  • Ads Kampagnen müssen zeitlich und örtlich auf das Suchverhalten der Kunden abgestimmt werden.
  • Präzision in den Keywords und in der Kurzbeschreibung ist ein essenzieller Erfolgsfaktor.
  • Die Werbebotschaft sollte an den Content der Landingpage angepasst sein.
  • Die Kernbotschaft der Kampagne muss identisch zur Aufforderung auf Ihrer Website sein.
  • Großschreibung im Kampagnentitel erhöht die Aufmerksamkeit.
  • Prüfen Sie die Ergebnisse der Kampagnen in regelmäßigen Abständen und optimieren Sie auf Basis des Monitorings.

Eine effektive, übersichtliche und transparente Struktur ist bei Google Ads ein wichtiger Multiplikator des Erfolgs. Der potenzielle Kunde muss bereits bei geringer Aufmerksamkeit auf den ersten Blick auf die Kampagne erkennen, welcher Mehrwert ihm durch den Klick entsteht und warum er auf das Angebot klicken soll. Ein Call to Action (CTA) gehört zu jeder Google Ads Anzeige. Die explizite Formulierung gibt dem Betrachter das Gefühl, dass er seine Entscheidung eigenständig trifft.

Fühlt sich ein Kunde sprichwörtlich zur Conversion genötigt, kann dieser Ausdruck in der Handlungsaufforderung kontraproduktiv wirken. Die perfekte CTA leitet subtil zur Handlung und gibt Ihrem Kunden das Gefühl, die Entscheidung zum Klick selbst getroffen zu haben und keinesfalls gesteuert zu werden.

Google Ads müssen einen Mehrwert aufzeigen

Bei dieser Werbeform sollten Sie für jedes Produkt und jede Angebotsgruppe eine eigene Anzeigengruppe erstellen. Sie sparen kein Geld, wenn Sie unterschiedliche Produkte in einer Gruppe vereinen und anschließend in der Ads Kampagne zu viele Keywords, aber zu wenig Präzision integrieren. Die Auswahl der Keywords erfolgt mit größter Sorgfalt und äußerstem Bedacht. Nur gezielt zum Angebot passende Suchbegriffe sollten zur Kampagne führen und die anschließende Conversion einleiten. In diesem Bezug ist auch die Implementierung ausschließender Keywords wichtig. Allgemeinplätze, produktübergreifende Suchbegriffe oder ungenaue Bezeichnungen haben bei Google Ads keinen Bestand und bringen dem Betrachter der Kampagne nicht den gewünschten Mehrwert. Gut programmierte und zielführende Ads

  • zeigen die Botschaft der Werbung auf den ersten Blick,
  • werden nur bei wirklich präzisen Keywords angezeigt,
  • erinnern den Betrachter an seine kürzlich gesuchten Produkte,
  • erweisen sich als optimale Strategie im Re-Marketing
  • und senken Ihre Werbekosten bei gleichzeitigem Anstieg der Umsätze.

Es ist ein Fakt, dass Anzeigen mit Ausschluss-Keywords mehr Leads generieren als Kampagnen, in denen auf die Ausschluss-Keywords verzichtet wurde. Da es sich bei Google Ads um einen sehr komplexen Bereich im Online Marketing handelt, wird sich der Fokus auf eine professionelle Programmierung der kleinen Anzeigen immer lohnen.

Warum die Kampagne auf die Landingpage abstimmen und nicht umgekehrt?

Wenn Sie eine Kampagne entwickeln, prüfen Sie Ihre Google Ads Anzeige anschließend auf die Übereinstimmung mit der Landingpage. Es wäre doch einfach, wenn Sie den Content und das Design der Kampagne nicht verändern und sich stattdessen mit der Anpassung der Landing-Site beschäftigen. Diesen Gedanken sollten Sie direkt verwerfen.

Ihre Landingpage besteht bereits und ist Besuchern der Website bekannt. Sie wurde auf das Design der Homepage und auf Ihr Kernziel des Unternehmens optimiert. Wenn Sie hier eine Veränderung vornehmen, könnte das einen gegenteiligen Effekt begünstigen und die Absprungrate erhöhen. Ebenso kann es passieren, dass Sie zwar jede Menge Klicks verzeichnen und bezahlen, doch zum letztendlichen Ziel – dem Kaufabschluss – kommt es nicht.

Bedenken Sie bei der Entwicklung und Veröffentlichung von Google Ads Anzeigen, dass die anvisierte Conversion schon etwas mit Ihrem Umsatz zu tun haben sollte. Zwar können Sie das Conversion-Ziel auch mit der Anmeldung zum Newsletter koppeln, doch haben Sie mit der Bestellung des Newsletters noch kein Geld verdient. Die besten Ads Kampagnen sind direkt an einen Kauf gekoppelt oder mit der Inanspruchnahme einer Dienstleistung verbunden. Wenn die Kampagne auf die Landingpage abgestimmt wird, erhöht sich die Aufmerksamkeit der Kunden und Ihr Ziel ist nicht nur in greifbarer Nähe, sondern erreichbar und im Mittelpunkt Ihrer Bemühungen.

Unnötige Klickkosten müssen bei Google Ads keinesfalls sein

Mit dem Wissen, dass es sich bei Google Ads zur Erhöhung der Conversion um eine ohne Vorkosten mögliche Werbeform handelt, gehen unerfahrene Website-Betreiber manchmal zu locker um. Auch wenn Sie für die Entwicklung und Veröffentlichung der Kampagne kein Geld ausgeben, können sich kleinste Fehler durchaus auf Ihr Budget auswirken. Erscheint eine Kampagne zur falschen Zeit und unter den falschen Keywords, bleibt die Conversion aus. Doch erscheint sie mit einer falschen Botschaft, die durch eine ungeeignete Anzeigengruppe oder durch einen Allgemeinplatz gefördert wird, kann Ihnen die Programmierung von Google Ads teuer zu stehen kommen. Schlechter Traffic kostet Geld und bringt keinen Erfolg. Sie können ihn vermeiden, in dem Sie sich mit größter Akribie mit der Kontrolle entwickelter Kampagnen und mit deren Performance im Bezug auf die Conversion beschäftigen.

Das Monitoring ist der Schlüssel zum Erfolg

Prüfen Sie den Werbeerfolg in kurzen Abständen und ziehen einen Vergleich zum letzten Kontrollintervall. Hat sich die Klickrate verringert, sollten Sie neu optimieren und die Gründe für die Verringerung herausfinden. Haben sich die Klickkosten erhöht, prüfen Sie zunächst die relevanten Keywords. Finden sie zudem heraus, ob Ihre Mitbewerber mit den selben Keywords, aber mit einer besseren Optimierung in den Wettbewerb ziehen. Gerade für junge Unternehmen mit kleinem Budget lohnt es sich, weniger gut besetzte Keywords zu nutzen und auf diesem Weg für eine deutliche Senkung der Klickkosten zu sorgen.

Google Ads ist kein Buch mit sieben Siegeln. Es ist kein Hexenwerk, auch wenn Sie Ihren Umsatz mit kleinen Kampagnen verdoppeln können. Ads ist eine Werbeform, die durch Professionalität zu Erfolg führen kann.

Texte_schreiben

Wie schreibe ich hochwertige Texte? – Eine Checkliste

Wenn Sie eine Webseite erstellen möchten, werden Sie sich ziemlich schnell fragen: Was ist guter Content? Gelungene Texte sind für den Erfolg unverzichtbar. Doch nach welchen Aspekten und Kriterien werden sie eigentlich bewertet? Grundsätzlich müssen sie einerseits den Besuchern Ihrer Webseite gefallen und andererseits entscheidet Google ebenso darüber, ob der erstellte Content gut genug ist, um auf den vorderen Plätzen der Suchmaschine gelistet zu werden. Natürlich sollten die Inhalte immer an erster Stelle stehen. Lesen Sie hier, wie Sie hochwertige Texte schreiben und worauf es dabei ankommt.

Warum sind hochwertige Texte so wichtig?

Hochwertiger Content ist sehr wichtig für Google und andere Suchmaschinen, da sie die Nutzer bzw. Besucher der Webseite zufriedenstellen möchten. Es soll also ohne viel Zeitaufwand und Mühe die möglichst beste Antwort auf die jeweilige Suchanfrage gefunden werden. Content umfasst den gesamten Inhalt: Die Bilder, Videos und eben auch die Texte, welche in erster Linie immer für die Nutzer geschrieben sein sollten. Doch auch die Bewertung von Google und anderen Suchmaschinen sind nicht außer Acht zu lassen, da sie die Webseiten anhand verschiedener Kriterien sortieren. Die Absprungrate bzw. Verweildauer der Besucher spielt hierbei eine wichtige Rolle, denn wenn sie nicht rasch die Lösung finden, nach der sie suchen, werden sie die Webseite ziemlich schnell verlassen, um sich anderweitig zu erkundigen. Es gibt zahlreiche sehr gute Webseiten. Wenn Sie nicht in den Weiten des Internets verschwinden, sondern möglichst viele Menschen erreichen möchten, müssen Sie Ihren Besuchern einen Mehrwert und hochwertige Texte bieten, durch welche sich die Besucher entsprechend ihrer Suchanfrage bestmöglich informieren können. Gute Inhalte halten die Nutzer und lassen sie wiederkehren.

Hochwertige Texte schreiben – die Checkliste:

Erst planen und Strategie entwickeln, dann die Texte erstellen

Vor der eigentlichen Erstellung der Texte sollten Sie sich im ersten Schritt darüber Gedanken machen, für welchen Zweck sie geschrieben werden und welche Zielgruppe Sie ansprechen möchten. Dementsprechend erfolgt der strukturelle Aufbau. Ist er falsch, werden die Besucher schnell wieder abspringen. Dies ist für das Ranking Ihrer Webseite negativ. Überlegen Sie sich daher im Vorfeld, nach welchen Informationen Ihre Zielgruppe sucht. Beginnen Sie daher nicht blindlings, sondern erarbeiten Sie eine Strategie. Legen Sie zunächst einmal Ihre Ziele fest, bevor Sie den passenden Text erstellen. Texte ohne Struktur sind eine Aneinanderreihung von Sätzen, die keinen logischen Zusammenhang haben und denen der Leser schwer folgen kann. Gute Texte sind durchdacht, haben einen logischen Aufbau, Zwischenüberschriften und sinnvolle Absätze. Stichwort ist hier der vielen bereits bekannte sogenannte roten Faden.

Leser mit der Überschrift und Einleitung einfangen und fesseln

Es ist eine wahre Kunst, die Leser schon mit der Überschrift einzufangen. Als nächstes spielt die Einleitung eine ebenso wichtige Rolle. Sie klärt den Besucher auf, was ihn im Text erwartet und was das Thema ist. Die Einleitung sollte ihn neugierig machen. Gelingt dies, wird er weiterlesen. Hat er das Gefühl, er bekommt im Text nicht die gewünschten Informationen, wird er die Seite schnell wieder verlassen. Achten Sie daher darauf, dass Überschrift und Einleitung das Interesse des Lesers wecken, damit er Lust hat, den Text möglichst bis zum Ende zu lesen. Die meisten Nutzer entscheiden innerhalb weniger Sekunden, ob sie das Thema interessiert. Beschreiben Sie ein konkretes Problem, dass Ihr Leser wahrscheinlich hat und gelöst bekommen möchte. Sonst würde er Ihre Webseite nicht besuchen. Wecken Sie sein Interesse und erklären Sie das Thema, aber verraten Sie nicht zu viel. Natürlich möchte der Leser am Schluss ein Ergebnis. Das Versprechen, das Sie in Ihrer Einleitung formuliert haben, müssen Sie einhalten. Sonst ist er enttäuscht. Schlagen Sie daher konkrete Lösungen vor und schreiben Sie ein Fazit, in dem Sie sie „unterstreichen“.

Passende Keywords sind ein wichtiger Bestandteil der Texte

Wenn Sie Ihre Texte nicht auf relevante SEO-Keywords optimieren, entgehen Ihnen Besucher der Webseite, da sie Sie vielleicht nicht finden. Es gibt verschiedene Tools, die Begriffe nennen, die Ihr Text enthalten sollte. Dabei spielt die Keyword-Dichte natürlich eine Rolle, aber schreiben Sie grundsätzlich Texte, die für die Besucher gut lesbar sind, damit sie lange genug auf Ihrer Webseite verweilen. Gestaltet sich das Lesen aufgrund einer unschönen Textwüste zu schwierig, werden sie sie verlassen. Verwenden Sie das Hauptkeyword in der Überschrift, den Unterüberschriften und weiteren wichtigen Elementen wie der URL. Nutzen Sie Neben-Keywörter (Synonyme), damit der Text neben dem Hauptkeyword noch weitere Suchanfragen abdeckt und somit mehr potentielle Besucher Ihre Webseite finden. Das Hauptkeyword sollte jedoch nicht mit aller Macht unkontrolliert untergebracht werden, sondern immer eine Verbindung zum Inhalt geben.

Texte müssen verständlich sein und die richtige Länge haben

Die Länge von Sätzen ist wichtig: Sie sollten lieber nicht zu lang sein. Verpacken Sie alle Informationen knapp und kommen Sie schnell auf den Punkt. Sie dürfen komplexere Fragen natürlich auch in einigen längeren Sätzen übermitteln. Allgemein sollten sie jedoch kürzer sein, da sie leichter zu verstehen sind als Schachtelsätze. Besser sind auch kurze Textblöcke. Ein verständlicher Schreibstil ist wichtig. Verwenden Sie Fremdwörter, sollten Sie diese im Anschluss erklären. Texte, die viele Nominalisierungen an Stelle von Verben enthalten, wirken trocken und sind schwer verständlich. Durch Adjektive und Vergleiche entsteht eine bildhafte Sprache. Mit Listen und Aufzählungen können Sie wichtige Punkte herausstellen.
Aktueller Content ist ebenso ein entscheidendes Kriterium für Google. Wird der Inhalt selten oder gar nicht überarbeitet, ist dies für Suchmaschinen ein Zeichen, dass auf der Webseite nichts Neues geboten wird, sodass der Traffic zurückgehen kann.

Auf die richtige Textlänge achten

Pauschale Werte für die richtige Textlänge gibt es nicht. Es geht eher darum, das Thema ausführlich und facettenreich zu behandeln, um das Informationsbedürfnis der Leser gänzlich zu befriedigen und ihnen einen Mehrwert zu bieten. Der Fokus liegt auf Qualität und nicht auf Quantität. Texte, die künstlich in die Länge gezogen werden, aber nicht wirkliche Informationen liefern, bringen niemandem etwas. Texte unter 400 Wörtern sollten es jedoch nicht sein. Google legt viel Wert darauf, dass jeder Text einzigartig im Web ist. Vermeiden Sie unbedingt Duplicate Content, das heißt, kopierte Inhalte von anderen Webseiten. Dies wird von den Suchmaschinen rigoros abgewertet. Zur Auflockerung sollten Sie zusätzlich Bilder oder Videos einbinden. Sie dienen auch als Lockmittel, da sie beim Leser eine Erwartungshaltung entsprechend des Textes erzeugen.

Fehlerfreie Texte schreiben

Gute Texte sind bezüglich der Rechtschreibung, Grammatik und Satzzeichen fehlerfrei, damit sie hochwertig und seriös erscheinen. Jeder macht sicher mal den einen oder anderen Flüchtigkeitsfehler. Damit sie dennoch entdeckt werden, kann der Text von Word oder einer anderen Person überprüft werden. Man selber übersieht sie gerne einmal, da man den Inhalt bereits kennt und beim erneuten Lesen daher oftmals nur überfliegt. Eine Fehlerfreiheit kann jedoch der letzte wichtige Punkt sein, um Ihre Texte auf Platz eins erscheinen zu lassen.

Zusammenfassung

Hochwertige Texte sind sehr wichtig für den Erfolg einer Webseite. Sie steigern die Sichtbarkeit im Internet bzw. sorgen für eine gute Platzierung auf den ersten Seiten der Suchmaschinen. Bieten Sie Ihrer Zielgruppe nützliche Informationen und die Lösung ihrer Probleme. Da Google und Co. in erster Linie textbasierte Suchmaschinen sind, geht es vor allem darum, gute Texte zu schreiben, die die Besucher auf der Webseite halten. Schon mit der Überschrift und Einleitung müssen Sie den Leser einfangen, ihn neugierig machen und sein Interesse wecken, damit er auf Ihrer Webseite verbleibt und weiterlesen möchte. Jeder Text sollte einzigartig, verständlich und fehlerfrei sein und dem Nutzer einen Mehrwert liefern. Strukturieren Sie die Texte sinnvoll und verwenden Sie Überschriften, Zwischenüberschriften und logische Absätze. Doch bevor Sie beginnen, den Text zu erstellen, ist die Recherche nach passenden Keywords wichtig. Darüber kommen die User schließlich auf Ihre Seite. Der beste Text nutzt nichts, wenn er nicht gefunden wird.